Ende des 19. Jahrhunderts segelten holländische Fischer mit so einem Holzboot hinter den Nordseeinseln und ließen sich, bei Ebbe, auf Muschelbänken trocken fallen um dann die Muscheln in das offene Boot zu schaufeln.

„Kooijman en De Vries“ bauten in den 70gern diese Boote mit Kajüten für die Freizeitsegler nach. Der Rumpf ist nun aus Stahl. Um flache Brücken passieren zu können ist der Mast mit der Mastlegevorrichtung in kürzester Zeit gelegt und wieder aufgerichtet (siehe unten). Der 8m x 2,6m x 0,60m Rumpf wiegt 5 Tonnen. Mit heruntergeklappten Klüverbaum und dem Ruderblatt ist das Boot 12m und erreichte, mit den drei Segeln (49 m² Segelfläche), 12,8 km/h (6,911 knoten).

Nur größere Wellen mag das Schiff nicht so gerne. Von vorne führen sie zum sofortigen Stillstand des Bootes und von der Seite schaukelt sich der Rumpf heftig auf.

Die Seitenschwerter verringern die Abdrift nach Lee und werden folglich nur auf der Seite herunter gelassen in deren Richtung das Boot durch den Winddruck getrieben wird.

Im Wattenmeer und flachen Gewässern zu Segeln ist ein Genuss.

Mastlegevorrichtung

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